LesbenFilmNächte – Geschichte des Lesbischen Kinos
Freitag, 18.09.2026 um 20.30 Uhr
Die Geschichte des lesbischen Kinos spiegelt eine Reise der Widerstandsfähigkeit, Kreativität und des Fortschritts wider. Von frühen unterschwelligen Referenzen bis hin zu zeitgenössischen, authentischen und Fantasievollen Darstellungen haben lesbische Geschichten im Film zu einer inklusiveren und einfühlsameren Filmlandschaft beigetragen.
Im September zeigen wir den Film „No Mercy“ ist ein deutsch-österreichischer Dokumentarfilm von 2025 über Filmregisseurinnen und die Frage nach einer feministischen Bildsprache.
„No Mercy“ ist ein filmischer Befreiungsschlag: Ein energiegeladener, wilder Trip durch das revolutionäre Filmschaffen von Frauen – direkt, sinnlich, unbequem und voller Kraft.
Filme zeigen, wie wir leben. „No Mercy“ geht mitten hinein in die Fragen, die heute brennen: Wo stehen wir wirklich in Sachen Macht, Geschlecht und Freiheit – im Kino wie im Leben?
Für ihre radikale Bestandsaufnahme bringt die Filmemacherin Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseurinnen* unserer Zeit zusammen: Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacherinnen* in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen. Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze.
Nie zuvor hat man Regisseurinnen* auf der Leinwand so offen und nah erlebt. „No Mercy“ ist schonungslos ehrlich, überraschend humorvoll, provokant und herausfordernd - ein Film, der inspiriert und aufrüttelt. Ein Manifest für ein neues Sehen.
im Rahmen der pride weeks
Eintritt gegen Spende!