aktuelle Veranstaltungen

Wir veröffentlichen auch 2026 weiterhin Buchrezensionen von Dr. Viola Schubert-Lehnhardt.


Neue Buchempfehlungen findet ihr  hier.

Kids and Cake Café – Queere Elternschaft


Samstag, 19.08.2023         15 – 18 Uhr 


Zum Kids & Cake Café laden wir queere Eltern und all jene ein, die vielleicht einmal queere Eltern werden wollen – ganz gleich welcher Familienkonstellation: ob Allein-, Zu-Mehreren- oder Noch-nicht-Erziehende, Pflege- oder Adoptiveltern, sowie alle, die sich angesprochen fühlen und Interesse an einem Austausch haben. Ganz besonders möchten wir damit lesbische, schwule, trans*, bisexuelle und queere Menschen ansprechen. Kids and Cake ist eine Plattform zum Erfahrungsaustausch, Kennenlernen und Informieren.


Webseite: queerfamilyhalle.wordpress.com


Kontakt: qmn-dornrosa@gmx.de


Ausstellung bis Dienstag, 05.05.2026


Valeria Liebermann & Sascha Skochilenko


Vor einem Jahr begegneten sich Valeria Liebermann und Sascha Skochilenko auf künstlerischer Ebene – aus einem Dialog entstand eine Zusammenarbeit, aus einer Zusammenarbeit ein gemeinsames Werk.

Valeria Liebermann ist Buchautorin und bildende Künstlerin. In ihren Texten setzt sie sich mit psychischen Erkrankungen, gesellschaftlichen Tabus und inneren Grenzerfahrungen auseinander.

Sascha Skochilenko ist Musikerin, bildende Künstlerin und Comix-Autorin. International bekannt wurde sie als politische Gefangene, nachdem sie sich öffentlich gegen die Machtpolitik von Wladimir Putin gestellt hatte. Ihre künstlerische Arbeit verbindet Humor, Widerstandskraft und schonungslose Ehrlichkeit – auch im Umgang mit ihrer eigenen Inhaftierung und psychischen Belastungen.

Für dieses gemeinsame Projekt hat Sascha Skochilenko die gesammelten Gedichte von Valeria Liebermann illustriert. Ihre Zeichnungen vertiefen die Eindrücke der Texte, öffnen neue Perspektiven und schaffen Räume zwischen Lachen und Trauern, Leichtigkeit und Schwere.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 


Wenn du mich alles fragen dürftest - Dialoge in Fotografie und Text


Kurs für Frauen und FLINTA* ab 16 Jahren


Samstag, 11.04.2026 bis 30.05.2026


jeweils samstags 10-13 Uhr


Kursleitung: Nele Schulze, Kultur- und Medienpädagogin, Studentin der Fotografie im Master Visual Strategies and Stories an der Burg Giebichenstein


Wenn du mich alles fragen dürftest - Unter diesem Motto lade ich Frauen und FLINTA* verschiedener Generationen ein zu Dialogen in Fotografie und Text. Unsere Lebensgeschichten, große Entscheidungen, Träume, Freund*innenschaften, die eigene Rolle, (Selbst-)Repräsentation, Körper, Erinnern, Altern und vieles mehr dienen dabei als Aufhänger für unsere Arbeit mit fotografischen Methoden und Schreibversuche. Wir beschäftigen uns mit Familienalben und fotografieren z.B. fotografische Tagebücher, Doppelbelichtungen und (Selbst-)Portraits. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 

Meldet euch gerne mit euren Wahlverwandten, älteren und jüngeren Freund*innen, Töchtern, Müttern, Nichten, Tanten, Cousinen, Enkel*innen und Omas an. 


Die Teilnahme ist kostenlos


Falls vorhanden bitte eigene Kameras/Smartphones mitbringen. 


Ausstellungseröffnung am Freitag, 08.05.2026 um 17 Uhr


Wiesenstücke – fotografische Kunstwerke von Linda Margarete


Die Wiesenstücke sind eine Hommage an die Artenvielfalt und den Reichtum der Natur, sowie ein Spiegelbild einer Zeit des Verschwindens und der Transformation.


Die Werke entstehen durch die Verbindung traditioneller fotografischer Techniken mit zeitgenössischen digitalen Mitteln. Dabei erforscht die Künstlerin Linda Margarete das Tageslicht und die Reaktion der Pflanzen darauf, was oft mehrere Stunden bis hin zu Tagen des Wartens und der Beobachtung erfordert.


Licht spielt in ihren Arbeiten eine doppelte Rolle: Es wird sowohl als kreatives Element eingesetzt, das die Entstehung des Kunstwerks beeinflusst, als auch als Symbol für die Transformation der Pflanzen durch den Lichteinfall. Die Serie rückt immer wieder neue Perspektiven ins Licht. Formen entstehen und verschwinden, bisher ungesehene Konstellationen erscheinen. Ein Spiel zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren beginnt.


So betrachtet die Künstlerin den technischen Prozess nicht nur als reines Handwerk, sondern als eine menschliche Erfahrung, die eine tiefe Sehnsucht nach Naturverbundenheit stillt.


Durch die Verwendung von Licht als ihr künstlerisches Medium und die Belichtung als transformative Kraft, schafft Linda Margarete Werke, die dazu anregen, über die Fragilität der Natur und die Schönheit des Lebens zu reflektieren.


Jedes Kunstwerk wird dabei zu einem Symbol und einer Erinnerung an positive und unendliche Veränderungsprozesse. Linda Margarete lädt die Betrachtenden ein, in ihre Welt einzutauchen und die subtilen Nuancen von Licht und Belichtung zu entdecken, die sowohl die äußere als auch die innere Realität widerspiegelt und die Verbindung zwischen Kunst und Natur vertieft.


Linda Margarete ist Fotokünstlerin und hat sich auf analoge und experimentelle Fotografie mit natürlichen Elementen spezialisiert. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Umweltthemen, wie beispielsweise dem Artensterben, auseinander. Sie interessiert sich für die Rolle des Menschen im komplexen Gefüge des Kosmos. Auf der Suche nach einer künstlerischen Ausdrucksform als Fotografin, fand sie einen Zugang durch das Experimentieren mit Pflanzen, Tieren und alten fotografischen Techniken. Linda Margarete verbindet diese mit digitalen Arbeitsweisen und entdeckt dabei kunsthistorische Bezüge.


Die Galerie wird gefördert von der Stadt Halle. Die Ausstellung wir bis 03. Juni 2026 gezeigt. 


Die im AK Queer Halle zusammengeschlossenen Vereine, Verbände und Initiativen  laden am Montag, dem 18. Mai, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr an der Konzerthalle auf dem unteren Boulevard zum diesjährigen IDAHOBIT am 17.5. ein. Es geht u.a. um Möglichkeiten der Partizipation an der Fortschreibung des städtischen Aktionsplans.
Mit Unterstützung des Café Monti wird es Küfa geben und wir wollen verschiedene Aktionen anbieten (z.B. GeVi-Spiel, etwas Kreatives, etwas Politisches) und nebenbei einen Ort schaffen, wo man über den Aktionsplan spricht (z.B. eine Pinnwand um Wünsche für queeres Leben in Halle zu sammeln oder einen Aufruf, wer sich daran beteiligen sollte).


LesbenFilmNächte – Geschichte des Lesbischen Kinos


am Freitag, 29.05.2026 um 21 Uhr


Die Geschichte des lesbischen Kinos spiegelt eine Reise der Widerstandsfähigkeit, Kreativität und des Fortschritts wider. Von frühen unterschwelligen Referenzen bis hin zu zeitgenössischen, authentischen und Fantasievollen Darstellungen haben lesbische Geschichten im Film zu einer inklusiveren und einfühlsameren Filmlandschaft beigetragen.


Im Mai zeigen wir den Film „Dreamers“, ein Film von Joy Gharoro-Akpojotor, UK 2025, 78 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln


Nachdem sie zwei Jahre illegal im Vereinigten Königreich gelebt hat, wird Isio in das Abschiebezentrum von Hatchworth eingewiesen. Sie hofft, dass ihr Asylantrag schnell bewilligt wird und sie ihr altes Leben wieder aufnehmen kann. Ihre Zimmergenossin Farah hat weniger Vertrauen ins System und schmiedet mit ihren Freundinnen bereits einen Fluchtplan. Zeit vergeht und im Chaos des Zentrums finden die beiden Frauen zueinander. Ein kleines Stück Glück wird immer größer, Hoffnung keimt. Doch dann wird Farahs Asylantrag abgelehnt. 

In ihrem Spielfilmdebüt rückt die in Nigeria geborene britische Regisseurin, Autorin und Produzentin Joy Gharoro-Akpojotor das Schicksal zweier Frauen in den Fokus, die gemeinsam der trostlosen Maschinerie des Einwanderungssystems trotzen. „Dreamers“ verschafft einen komplexen und seltenen Blick in das innere System eines Abschiebezentrums – und stellt ihm den rebellischen Lebensmut der Insassinnen gegenüber. Sie kämpfen für ein besseres Leben, für Sicherheit und füreinander. Immer im festen Glauben an die Freiheit und die Liebe.



„Im Stillen laut“, ein Film von Therese Koppe Deutschland 2019, 74 Minuten


Montag, 18.05.2026  um 21 Uhr


„Im Stillen laut“ ist ein vielschichtiges Filmportrait über die Künstlerinnen Christine Müller-Stosch und Erika Stürmer-Alex, die seit 40 Jahren auf dem Kunsthof Lietzen in Brandenburg leben. Regisseurin Therese Koppe erzählt mit dem Film über das Leben, die Kunst und über selbst geschaffene Freiräume in der DDR, über Liebe im Alter und die Frage, wie man sich und seinen Idealen treu bleiben kann. Der Film sei aus der Idee heraus entstanden, einen Fokus auf die Vielseitigkeit des Kunstschaffens in der DDR zu legen, schreibt Therese Koppe. Dabei sollten persönliche Geschichten von Frauen in den Mittelpunkt gestellt werden: "Frauen, die mit Kreativität und Eigenwilligkeit ihren Ansprüchen konsequent nachgingen und weiterhin nachgehen – in der Kunst, ebenso wie in ihrer Lebenseinstellung.“ 


Ein Kooperationsprojekt von Dornrosa e. V. und Ostdeutscher Sparkassenstiftung.


Samstag, 23.05.2026   15 – 18 Uhr 


Kids and Cake Café – Queere Elternschaft  


Zum Kids & Cake Café laden wir queere Eltern und all jene ein,  die vielleicht einmal queere Eltern werden wollen – ganz gleich welcher Familienkonstellation: ob Allein-, Zu-Mehreren- oder Noch-nicht-Erziehende, Pflege- oder Adoptiveltern, sowie alle, die sich angesprochen fühlen und Interesse an einen Austausch haben.


Webseite: queerfamilyhalle.wordpress.com

Kontakt: qmn-dornrosa@gmx.de