aktuelle Veranstaltungen

Kids and Cake Café – Queere Elternschaft


Samstag, 19.08.2023         15 – 18 Uhr 


Zum Kids & Cake Café laden wir queere Eltern und all jene ein, die vielleicht einmal queere Eltern werden wollen – ganz gleich welcher Familienkonstellation: ob Allein-, Zu-Mehreren- oder Noch-nicht-Erziehende, Pflege- oder Adoptiveltern, sowie alle, die sich angesprochen fühlen und Interesse an einem Austausch haben. Ganz besonders möchten wir damit lesbische, schwule, trans*, bisexuelle und queere Menschen ansprechen. Kids and Cake ist eine Plattform zum Erfahrungsaustausch, Kennenlernen und Informieren.


Webseite: queerfamilyhalle.wordpress.com


Kontakt: qmn-dornrosa@gmx.de


Liebe Mitfrauen, liebe Freundinnen, liebe Wohlmeinende,

 

bis zum 31.12. werden wir die Karl-Liebknecht-Straße 34 verlassen und in unser neues Objekt in der Geiststraße 11 ziehen.

Die kommenden Monate stehen daher ganz im Zeichen des Umzugs: 19 Jahre wollen aussortiert werden, und es gibt einiges zu organisieren und zu erledigen.

 

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns schon jetzt ganz herzlich für die vielen Bereitschaftserklärungen bedanken, uns beim Umzug tatkräftig zu unterstützen! Wir melden uns rechtzeitig, sobald konkreter Bedarf ansteht.

 

Wir freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen an unserem neuen Standort Anfang 2027!

 

Herzliche Grüße Euer Dornrosa-Team

Spendenaufruf

Das Frauenzentrum ist ab 23.11.2026

in der Karl-Liebknecht-Str. 34 dauerhaft geschlossen. 

 

Wir ziehen ab 23.11.2026 in die Geiststraße 11 in Halle um.



Die Ausstellung ist bis 22. November 2026 verlängert.


Wege & Räume - Hanna Fertig: Grafik, Malerei und Plastik von Hanna Fertig


Unsere Augustausstellung - im Rahmen unserer Umzugsplanung wohl auch die letzte Ausstellung hier an diesem Ort – widmet sich der Künstlerin Hanna Fertig . 

Ihr Werk von entfaltet sich in diesen Wochen an zwei Orten: Hier in unserer Galerie und zugleich in einer Korrespondenzausstellung in der Moritzkirche. So entsteht ein Dialog über Räume hinweg – und zugleich ein Dialog mit einem Werk, dessen Ausdruckskraft weit über die Lebenszeit seiner Schöpferin hinausreicht. 


„Das für diese Programmankündigung ausgewählte Bild zeigt ein Kind, das sich mit einer Robe als Richterin verkleidet, vor einem Spiegel in einem Gerichtsgebäude. Hanna Rohmeyer, spätere Hanna Fertig, hat seit ihrer Kindheit einen Weg zwischen den Welten des Rechts und der Kunst gesucht. Sie blieb nicht an den von Krieg und Nationalsozialismus geprägten Kindheitsorten, sondern suchte sich neue Räume und Rollen. Manche boten Entfaltung, manche passten weniger: Kunstschule und die väterliche Anwaltskanzlei in Westdeutschland, Tätigkeit als Richterin in West-Berlin in den Jahren nach 1968 und künstlerische Arbeit in der BBK-Druckwerkstatt Bethanien, Familienleben und ländliche Einsamkeit. Kunst braucht Räume.“


Prof. Dr. Georg Fertig, Historiker


Die Galerie wird gefördert von der Stadt Halle

Samstag, 2026   15 – 18 Uhr 


Kids and Cake Café – Queere Elternschaft  


Zum Kids & Cake Café laden wir queere Eltern und all jene ein,  die vielleicht einmal queere Eltern werden wollen – ganz gleich welcher Familienkonstellation: ob Allein-, Zu-Mehreren- oder Noch-nicht-Erziehende, Pflege- oder Adoptiveltern, sowie alle, die sich angesprochen fühlen und Interesse an einen Austausch haben.


Webseite: queerfamilyhalle.wordpress.com

Kontakt: qmn-dornrosa@gmx.de


Eltern- Kind – Malkurs


ab Donnerstag, 01.10.2026


Kids&Cake - Queere Elternschaft in Halle lädt ein zum Eltern- Kind - Malkurs mit Stefanie Nicklas im IRIS Familienzentrum Atelier Schleiermacherstraße 3ß, 06114 Halle. 


Gemeinsam werden wir künstlerisch tätig und beschäftigen uns mit Ausdrucksmalen, Papierspielereien, Klecksographie uva.

Termine: 

05.11.2026  

12.11.2026 

19.11.2026  

26.11.2026 

03.12.2026 


jeweils von 16-18 Uhr


Wo? IRIS Familienzentrum Atelier Schleiermacherstraße 39, 06114 Halle


Mehr unter: queerfamilyhalle.de/


LesbenFilmNächte – Geschichte des Lesbischen Kinos 


Freitag, 16.10.2026 um 20.30 Uhr


Die Geschichte des lesbischen Kinos spiegelt eine Reise der Widerstandsfähigkeit, Kreativität und des Fortschritts wider. Von frühen unterschwelligen Referenzen bis hin zu zeitgenössischen, authentischen und Fantasievollen Darstellungen haben lesbische Geschichten im Film zu einer inklusiveren und einfühlsameren Filmlandschaft beigetragen.


Im Oktober zeigen wir den Film Lesbian Space Princess, ein Film von Leela Varghese & Emma Hough Hobbs, Australien 2025, 86 Minuten, deutsche Synchronfassung & englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK 16


Die introvertierte Prinzessin Saira, Tochter der lesbischen Königinnen des Planeten Clitopolis, ist am Boden zerstört: Die heiße Kopfgeldjägerin Kiki hat mit ihr Schluss gemacht – aus lauter Langeweile! Dabei hat Saira ihr ein so schönes Beziehungsalbum gebastelt! Doch als Kiki von den Straight White Maliens entführt wird, den Incels der Zukunft, muss Saira den Safe Space des queeren Weltraums verlassen und sie binnen 24 Stunden freikaufen: Die Maliens fordern nämlich die berühmte königliche Labrys – eine goldene Doppelaxt von schier unglaublicher lesbischer Macht. Das einzige Problem… Saira hat sie nicht!


Umwerfend witzig, knallbunt, euphorisch, kompromisslos queer: Der erste Spielfilm des australischen Regie-Duos Leela Varghese und Emma Hough Hobbs ist ein mitreißender intergalaktischer Selbstfindungstrip mit ganz großem Herzen und Lust auf Krawall, irgendwo zwischen wilder Sci-Fi-Musical-Komödie und heilsamer Coming-of-Age-Abenteuerreise.


Eintritt gegen Spende!


Gespräch mit den Textilkünstlerinnen Inge Götze, Ingrid Müller-Kuberski und 

Carola Helbing-Erben


Sonntag,18. Oktober 2026, 12 Uhr


Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8A, 06114 Halle (Saale) 


In einer Gesprächsrunde kommen die Textilkünstlerinnen Inge Götze, Ingrid Müller-Kuberski und Carola Helbing-Erben mit der Kunsthistorikerin Jutta Jahn vom Projekt „SICHTBAR MACHEN. Ostdeutsche Künstlerinnen 1945–1989 in Sachsen-Anhalt“ sowie den Kuratorinnen Paulina Schulze und Cecilia Uckert. 


Ausgehend von den Studien- und Lehrjahren der drei Künstlerinnen an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zu DDR-Zeiten geht es um ihre künstlerischen Werdegänge, die Entwicklung der Textilkunst in der DDR, den Umgang mit den damals verfügbaren Materialien sowie die gesellschaftlichen und kulturpolitischen Rahmenbedingungen künstlerischer Praxis. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, wie sich die künstlerischen Praxen der drei Künstlerinnen bis in die Gegenwart entwickelt und verändert haben. 


Eintritt frei 


Das Gespräch ist Teil des Rahmenprogramms der von Paulina Schulze und Cecilia Uckert kuratierten Ausstellung „soft synthetics. Das Sanfte des Synthetischen“ statt, die vom 11. bis 18. Oktober 2026 im das Bedürfnis e. V., Merseburger Straße 138, 06112 Halle (Saale), zu sehen ist.


Vortrag „Die DDR aus queerer Perspektive“


Freitag, 23.10.2026   18 Uhr


Referent: Ants Kiel 


Der Vortrag nimmt die Teilnehmenden auf eine kurzweilige Reise in verschiedene Bereiche der DDR-Gesellschaft über mehrere Jahrzehnte mit. Wie gingen Recht, Literatur, Medien, Musik, Sexualwissenschaft, SED-Politik, Staatssicherheit und Zivilgesellschaft mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt um? Der Bogen spannt sich von der Nachkriegszeit und der für queere Menschen absolut bleiernen Zeit der 1950/60er Jahre über vom Staat gestoppte Emanzipationsbemühungen Ende der 1970er bis hin zu zähen und später dann deutlichen Fortschritten in den 1980er Jahren.


Insgesamt wird deutlich, dass die DDR auch durch ihr normativ-dogmatisches Herangehen sowie dem Misstrauen gegenüber Vielfalt und nicht verordnetem Engagement keine inklusive und für alle annehmbare Gesellschaft (mehr) war. Im Vortrag werden zu allen Bereichen Beispiele, Geschichten und Personen vorgestellt, die lesbische Perspektive und regionale Bezüge hergestellt sowie persönliche Erlebnisse des Referenten aus den 1980er Jahren eingeflochten.


Mehr unter: ants-kiel.de


Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Im Anschluss kann in den mitgebrachten Büchern und Materialien geblättert werden.


Töpfern für Regenbogenfamilien mit Carola Glaw 


Freitag, 30.10.2026   16 - 18 Uhr


Wir laden alle Interessierten im Oktober bei herbstlichem Ambiente zum Töpfern ein.


Unkostenbeitrag: 5 Euro pro Person (Material)


Lesung im Rahmen des Wir Festivals 


Unsere Töchter, die Nazinen.


mit der Autorin Hermynia Zur Mühlen


am Dienstag, 03.11.2026 um 19 Uhr


Drei Frauen, die Arbeiterin Toni, die Gräfin Agnes und die Frau Dr. Feldhüter, Arztgattin mit dem dringenden Wunsch nach sozialem Aufstieg, leben in der selben Kleinstadt. Alle drei Frauen kennen sich und begegnen sich mit unterschiedlichen Gefühlen. Sie beschreiben ihre Familie - und die Entwicklung ihrer heranwachsenden Töchter. Die mehr und mehr herausbrechende Brutalität der Anhänger Hitlers kollidiert mit dem Wunsch der Töchter nach Selbstbestimmtheit, Anerkennung und Liebe. 

Die brillante Erzählerin Zur Mühlen führt den Leser mit scheinbar leichter Hand zum dramatischen Brennpunkt, in dem die Lebenslinien der drei Frauen zusammentreffen...


Eintritt frei, Spende für die Omas gegen Rechts erbeten.


Eine Veranstaltung der Omas gegen Rechts Halle (Saale


Ausstellungseröffnung „Gemeinsam gegen Sexismus“ 


am Donnerstag, 05.11.2026  16.30 Uhr 


Ratshof 1. Etage, Marktplatz Halle


Sexismus betrifft uns alle und dennoch wird nur ungern darüber gesprochen. Mit der Ausstellung „Gemeinsam gegen Sexismus“ unterstützt das gleichnamige Bündnis dabei, das Thema Sexismus und sexuelle Belästigung zu enttabuisieren.


Die Ausstellung in Leichter Sprache richtet sich an Personen mit Lernschwierigkeiten und kognitiver Behinderung. Sie kann bis zum 27.11.2026 zu den Öffnungszeiten des Ratshofes besucht werden.


Die Ausstellung wurde initiiert vom Gleichstellungsbüro der Stadt Halle.


 Eröffnung der 31. Halleschen Frauenkulturtage „Dunkelheit – Antipode zu Stadt/Leben/Energie?!“


am Freitag, 06.11.2026 um 17 Uhr

 

Ort: Adolf-Reichwein-Haus, Regionalstelle der SPD Halle (SPD-Haus), Große Märkerstraße 6, 06108 Halle (Saale)

 

Zeit: 17:00 – 20:00 Uhr

 

Eröffnung durch den Vorstand des Dornrosa e.V.

 

Grußwort der Schirmfrau Dr. Ruth Heftrig

 

anschließend:


Vernissage der Gruppenausstellung: Antipode. Dunkelheit

 

Beteiligte Künstlerinnen:


Franca Bartholomäi

Sarah Bartmann

Evan Fiedler

Judith Hornbogen

 

Sekt/Getränke und Fingerfood

 

Die 31. Halleschen Frauenkulturtage finden vom 06.- 22.11.2026 statt.

Programmheft

LesbenFilmNächte – Geschichte des Lesbischen Kinos 


Freitag, 20.11.2026     20.30 Uhr


Die Geschichte des lesbischen Kinos spiegelt eine Reise der Widerstandsfähigkeit, Kreativität und des Fortschritts wider. Von frühen unterschwelligen Referenzen bis hin zu zeitgenössischen, authentischen und Fantasievollen Darstellungen haben lesbische Geschichten im Film zu einer inklusiveren und einfühlsameren Filmlandschaft beigetragen.

Vorurteil und Stolz, ein Film von Eva Beling, Schweden/Island/Finnland 2021,100 Minuten, schwedische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK 16

Eva Beling hat sich in den schwedischen Filmarchiven auf die Suche nach queeren Geschichten, Figuren und Momenten gemacht – und eine ganze Schatztruhe geborgen, mit der sie die Entwicklung von den Anfängen bis zu Filmen wie „Something Must Break“ (2014) und „Als wir tanzten“ (2019) nachzeichnet. Ihr spektakuläres Archivmaterial ergänzt sie durch Interviews mit Darsteller:innen wie Harriet Andersson und Liv Ullmann, Regisseur:innen wie Marie-Louise Ekman und Levan Akin sowie mit Queer- und Filmwissenschaftler:innen. Belings rebellische Neulektüre einer ganzen nationalen Kinematographie im Dienste der queeren Sichtbarkeit setzt ein fantastisches Beispiel: Jedes Land sollte seinen eigenen „Vorurteil und Stolz“ haben!


Eintritt gegen Spende!



Film Fassaden und Gespräch


EIN FILM VON ALINA CYRANEK


Montag, 23.11.2026  17 Uhr


Ort: Haus 31, Franckesche Stiftungen in Halle


Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten; und dennoch bleibt die Gewalt und vor allem die davon Betroffenen oft unsichtbar.

Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar.


In FASSADEN erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt.


Die Erzählung wurde aus vier realen Erfahrungsberichten zu einer Geschichte verdichtet, um die Anonymität der Frauen zu wahren. Alle Ereignisse haben sich tatsächlich so zugetragen, nichts ist erfunden. Ein Tanzpaar erschafft in einer Blackbox Bilder einer Beziehung, hochästhetisch, physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und Komplexität solch einer Beziehung. Die Manipulation der Frau wird mittels Animation zunehmend sichtbar gemacht, indem einzelne Frames auf Papier ausgedruckt, bearbeitet und wieder in den Realfilm eingefügt werden. Den klassisch dokumentarischen Rahmen bilden Experteninterviews, die klar und sachlich die Machtverhältnisse und Beziehungsstrukturen einordnen.


FASSADEN ist kein einfach konsumierbarer Film, sondern eine Herausforderung für die Zuschauenden. Häusliche Gewalt und die damit verbundenen Statistiken sind brutal, erschütternd, physisch. FASSADEN spiegelt all das in seiner Form wider, ist radikal und eigensinnig.


Im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin ALINA CYRANEK mit Vertreterinnen des Gewaltschutznetzwerkes


Mehr Infos unter: rotzfrech-cinema.com/fassaden


Der Film wurde initiiert vom Gleichstellungsbüro der Stadt Halle.


Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November


Das Gewaltschutznetzwerk in Halle (Saale) organisiert die Bäckertütenaktion: Brötchentüten mit diesem Aufdruck werden in verschiedenen Bäckereien ausgegeben.

Die Aktionstüten weisen auf die Unterstützungsangebote im Gewaltschutzbereich hin.


“Gewalt kommt nicht in die Tüte” am 25. November 2026 mit Aktionen


Am Planetengarten informieren am 25.11. von 12 bis 16 Uhr die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Halle (Saale), Daniela Suchantke,  und Vertreterinnen aus dem Gewaltschutznetzwerk. Hier gibt es Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten bei häuslicher und sexualisierter Gewalt. Darüber hinaus gibt es Gesprächs- und Beteiligungsangebote und einen Austausch zu Erfahrungen.


Mittwoch, 25.11.2026   12 – 16 Uhr


Wir stehen am Planetengarten in Halle Trotha.